Melonensterne – #21madeforyou in June

Schon wieder ein 21ster und ich hatte die Qual der Wahl, was ich Euch heute zeigen könnte, denn ich habe noch eine Menge Ideen und einige davon sind sogar schon umgesetzt.

Da es hier aber gerade regnet und ich so gerne an unser sonniges Pfingstwochenende zurück denke, gibt es heute unseren echten Sommerknaller, der sogar mein Kind dazu gebracht hat, Obst zu essen – und das will schon etwas heißen! Und einfach war es außerdem, denn man braucht nur:

Melonen in verschiedenen Farben,

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ein paar Keksausstecher und ein fleißiges Helferlein:

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Die Melonen nun in Scheiben schneiden und entkernen, dabei sollten die Scheiben nicht dicker sein, als die Keksausaustecher. Jetzt nur noch ausstechen und die Reste in eine separate Schüssel werfen (bei uns wurde daraus ein Obstsalat für die Erwachsenen, denn von den Sternchen habe wir nichts abbekommen.

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Die Sterne kommen auf einen schön großen Teller…

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…und wenn man das nächste Mal hinschaut, sind sie weg – versprochen!

Das geht natürlich genauso gut mit Herzen, Blumen oder Tannenbäumen ;-).

Die Idee ist von Pinterest und wird in diesem Sommer sicher noch öfter gemacht. Das wird dann wohl der erste Sommerurlaub, in dem ich Weihnachtsausstecher mitnehme *hihi*.

Falls ihr auch tolle Idee habt, freue ich mich über eine Nachricht. Dann würde ich auch wieder eine Linkmöglichkeit einbauen.

Ganz liebe Grüße von Katta

 

#21madeforyou in March

Jetzt hänge ich schon 5 Beiträge hinterher und mein guter Vorsatz, auf der Autofahrt zum Welt Down Syndrom Tag etwas aufzuholen, wurde durch versagende Technik zunichte gemacht. Warum kann ein Hot Spot nicht mal funktionieren, wenn man ihn braucht? Also, jetzt total verspätet, kommt mein Post „21 – made for you“ für den Monat März:

Now I lag behind with 5 posts and my good intent to catch up on the car ride to World Down Syndrome Day was ruined ​​by malfunctioning technology. Why can’t a hot spot  work when you need him ?
So, now totally late, comes my post “ 21 – made for you“ for the month of March :

Wie viele Kinder mit Down Syndrom hat auch Aila leider eine ganze Reihe an Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten. Neben Laktose und Fructose reagiert sie leider auch auf Verdickungsmittel in Lebensmitteln. Wir haben Jahre gebraucht, um das herauszufiltern, weil es sich um Stoffe handelt, die in sehr vielen Lebensmitteln enthalten sind: Guarkernmehl, Johannisbrotkernmehl und auch Carageen. Klar ist es überall drin, denn man hat ja schließlich eine viel höhere Gewinnspanne, wenn man einfach alle Sachen mit Wasser streckt und dann durch Verdickungsmittel alles wieder in eine normale Konsistenz bringt.

As many children with Down syndrome Aila has unfortunately a whole range of food intolerances . In addition to lactose and fructose she reacts unfortunately also with thickening agent in food. It took us years to filter out because they are substances that are contained in many foods : guar flour, locust bean gum and carrageenan. Sure, it’s all in there , because you finally has indeed a much higher profit margin if you just stretched all things with water and then bring back the normal consistency by thickening agent.

Leider gibt es dafür kein Testverfahren und die wirklich unbefriedigende Aussage bei der Ernährungsberatung in der Carité war: „das müssen Sie einfach ausprobieren“. Super! Es geht hier nicht um mal ein paar Pickelchen irgendwo, sondern um Bauchkrämpfe und Durchfälle.  Das möchte man seinem Kind nicht mal so zum Testen antun.

Unfortunately, there is no test method and the really unsatisfactory statement of the nutritional advice in the charité (hospital in Berlin) was, “ you just have to try .“ Super! It is not about a couple pimples anywhere, but to abdominal cramps and diarrhea. You don’t want your child to suffer just for testing.

Inzwischen ist es etwas besser geworden, aber alleine das Schulessen ist für sie immer noch eine Herausforderung. Die Liste der Lebensmittel, die sie essen kann, ist leider relativ kurz und von den Sachen, die sie ohne Probleme essen könnte (z.B. alles Gemüse), mag sie kaum etwas essen. Deshalb gehen wir eigentlich nie ohne Knäckebrot und laktosefreien Schmierkäse auf Reisen.

Meanwhile, it’s become a bit better, but the school lunch is still a challenge. The list of foods she can eat is unfortunately relatively short and of the things that she could eat without problems (e.g. all vegetables) , she likes to eat hardly anything. Therefore, actually we never go without crispbread and lactose-free cream cheese on trips.

Da leider auch vermeintlich qualitativ hochwertige (Bio-)Brote oft Verdickungsmittel enthalten, gibt es bei uns nun seit einiger Zeit nur noch selbst gebackenes Brot. Wer meinen Zeitplan kennt, wird jetzt sicher fragen: „Wie macht sie denn das nun auch noch?“ Aber ich kann euch beruhigen, ich habe noch nie ein Brot gebacken, ich habe zum Glück eine Mama, die das für uns macht. Sie macht nicht nur ganz wunderbare Sauerteigbrote für mich und Pierre (für mich am liebsten mit verschiedenen Nüssen 🙂 ), sondern auch Brötchen für Aila. Wie das geht, will ich nun heute erzählen, denn für Aila gibt es nicht nur lächerliche, normale Schrippen, sondern ganz besondere Brötchen. Aber seht selbst:

Even supposedly high-quality (organic) breads often contain a thickening agent. That’s why we have now only homemade bread. Anyone who knows my schedule might ask, „How does she do that now as well? “ But I can reassure you, I’ve never baked a loaf of bread, I have fortunately a mom who does that for us . She not only makes quite a wonderful sourdough bread for me and Pierre (for me preferably with different nuts 🙂 ), but also rolls for Aila . How to do these rolls, I will tell you today because for Aila it is not only ridiculous, normal bread rolls, but very special buns. But see for yourself :

Um ein einfaches Brötchen zu backen, benötigt man eigentlich gar nicht viel: Mehl, Zucker, Wasser, Salz, Hefe. Alle anderen Zusätze, die fertig gekaufte Brötchen enthalten, haben keinen direkten Nutzen für uns Verbraucher. Sie dienen z.B. der Profitsteigerung, dem besseren Transport in den Maschinen oder der Haltbarkeitsdauer.

To bake a simple bun, you need not really much: flour, sugar, water, salt, yeast. All the other accessories included in bought buns, have no direct benefit for us consumers . They are used, for example,  to increase profits , for the better transport in the machine or the shelf-life.

Wir verarbeiten für 12 -15 kleine Brötchen (die sind wirklich klein, aber man kann auch alles, was über ist super einfrieren): 500 g Weizenmehl (Typ 405), ca. 300 ml lauwarmes Wasser, einen halben Teelöffel Salz, einen Teelöffel Zucker und einen Beutel Trockenhefe (oder einen Würfel frische Hefe).

We need for 12 to 15 small rolls (which are really small, but you can also freeze everything that is left over): 500 g of wheat flour (type 405), 300 ml of lukewarm water, half a teaspoon of salt, a teaspoon of sugar and a bag of dry yeast (or one cube of fresh yeast).

Zutaten Brötchen backen

Die trockenen Zutaten werden in einen großen Schüssel miteinander vermengt und das lauwarme Wasser anschließend in kleinen Schlucken hinzu gegeben (lieber erst ein bißchen weniger und bei Bedarf nachgießen).

The dry ingredients are mixed in a large bowl. Then the lukewarm water is added in small sips (first a little less, pour more when needed).

vermengenWasser dazu

Der Teig sollte irgendwann geschmeidig sein und nur noch leicht an den Fingern kleben. Er muss ordentlich geknetet und gefaltet werden, damit man ausreichend Luft in den Teig bekommt.

The dough should be smooth and only slightly stick to your fingers. It must be properly kneaded and folded so that you get enough air into the dough.

kneten

Zum Schluss macht man ein tiefes Loch in den Teig (wir nennen dieses Loch „Bauchnabel“ 😉 ), an dem man später erkennen kann, ob der Teig gut aufgegangen ist.

Finally, you should make a deep hole in the dough (we call this hole belly button“ ;-)) at which you can see later if the dough is well risen.

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Den Teig dann abgedeckt an einer möglichst warmen Stelle für ca. 30 min. gehen lassen.

Put the dough covered in a warm place for about 30 minutes.

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Wenn der Bauchnabel kaum noch zu sehen ist, wird der Teig noch einmal geknetet und in die Luft geworfen (also bei uns wird er jedenfalls geworfen, ob das alle Bäcker so machen, wage ich zu bezweifeln…). Man kann den Teig entweder selbst hochwerfen oder auch ganz wunderbar hin und her werfen. Wer auf hygienisch reine Brötchen ohne schwarze Pünktchen steht, lässt diesen Teil besser weg 😉! Anschließend darf sich der Teig noch einmal 15 min. ausruhen, bevor er weiter verarbeitet wird.

When the belly button is barely no longer visible, the dough is kneaded again and thrown into the air (so for us, it is thrown, I don’t know if all bakers make it, but doubt it ). You can throw the dough in the air or even quite wonderful throw the dough either back and forth. If you want hygienically pure bread without black dots, you should skip this part ;-)! Then, the dough should rest again for 15 min. before it is processed further.

werfen

Nun kann man den fertigen Teig natürlich einfach zu Brötchen formen. Für die traditionelle Berliner Schrippe formt man ein Oval und schneidet oben mit dem Messer einen Schlitz ein. Aila mag aber lieber runde Brötchen, die ihre Oma normalerweise mit Herzen und Sternen verziert. Dieses Mal wollten wir aber noch tollere Brötchen machen und haben deshalb besonders schöne Ausstechformen ausgesucht. Für die runde Form nehmen wir eine Tasse und stechen aus dem ausgerollten Teig Kreise aus (bei uns nur 1 cm dick, wer richtige runde Brötchen braucht, darf muss ungefähr 2-3 cm dick ausrollen).

Now you can of course simply shape the finished dough into rolls. For the traditional BerlinSchrippe“ one forms an oval and cut with the knife a slot on top. Aila likes round bun that are usually decorated from her grandma with hearts and stars. But this time we wanted to make it even better rolls and have therefore chosen particularly beautiful cookie cuttersFor the round shape we take a cup and cut circles from the rolled out dough (we make it only 1 cm thick, who needs proper round buns should do 2-3 cm).
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In unsere Kreise drücken wir nun die „falsche“ Seite unserer Ausstechformen und legen die fertigen Rohlinge auf ein Backpapier.

In our circles we now press the „wrong“ side of our cookie cutters and place the finished blanks on a baking paper.

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Wer besonders gerne knusprige Brötchen mag, kann diese vor dem Backen noch etwas mit lauwarmen Wasser bestreichen.  Die Brötchen vor dem Backen noch einmal auf dem Backblech ruhen lassen (ca. 10 min.) und in den vorgeheizten Backofen (Umluft 170°) für etwa 20 min backen lassen (Die Backzeit richtet sich natürlich nach der Dicke der Brötchen).

Who particularly like crusty rolls can sprinkle them before baking with some lukewarm water. Let the rolls rest again on the baking sheet before baking (approx. 10 min.) and bake them in the preheated oven (convection 170 °) for about 20 minutes (the baking time, of course, depends on the thickness of the roll).
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Das fertige Ergebnis sind lecker duftende Brötchen, die nicht nur gut schmecken, sondern auch noch toll aussehen :-).

The finished result is delicious fragrant rolls, that not only taste good but also look great 🙂

Brötchen
Auch wenn ich jetzt viel zu spät dran bin, freue ich mich über Eure Links. Was habt ihr für Eure Kinder mit Down Syndrom selbst gemacht? Was habt ihr vielleicht gemeinsam gemacht? Oder was wurde von ihnen für Euch gemacht? Ich würde sehr gerne darüber lesen!
Even though I‚m far too late now, I would be happy about your links. What did you do for your children with Down syndrome? What have you done together? Or what was made for you from them? I would love to read about it!
Katta

Kekse zum St. Patrick’s Day

Heute mal wieder ein Rezept von mir. Inspiriert von Frau Knödels Kleeblattpapier, habe ich dieses Jahr mal ein paar Kleeblatt-Kekse gebacken. Ging ganz einfach, erstmal den Teig gemacht:

Sahneplätzchen
500 g Mehl
1,5 Stücke Butter
170 g Zucker
5 Eigelb (Eiweiß unbedingt aufheben, das Rezept dafür folgt…)
100 ml Sahne
etwas Vanillezucker
Salz
Backzeit: 12-15 min bei 180°C (etwas weniger bei Umluft)

Das Eigelb mit der Butter und dem Zucker schaumig rühren. Eine Prise Salz und etwas Vanillezucker einrühren. Die Hälfte des Mehls unterrühren, dann die Sahne dazu geben und zuletzt noch die zweite Hälfte von dem Mehl dazu. Den Teig anschließend am besten für einige Zeit in den Kühlschrank stellen, dann läßt er sich besser ausrollen und ausstechen. Äh, und ja, das ist kein Rezept für Leute, die gerade ihre Frühjahrsdiät anfangen wollen ;-). Es geht aber auch mit jedem anderen Plätzchenrezept.

So, nun fix ausgerollt und ausgestochen:

Kekse ab in den Backofen…

…und feststellen, dass alle Stiele abfallen :-(. Naja, die zweite Runde dann ohne Stiele, dafür noch etwas kleeblättrig eingedrückt.

Nun hab ich weiße Kuvertüre mit grüner Lebensmittelfarbe geschmolzen…

…und so lange gerührt, bis es aussah wie Guacamole. *g*

Anschließend die Kekse mit der Guacamole bestreichen und mit Pistazien verzieren:

Fertig sind die St. Paddy’s Day Cookies. Bring ich Morgen mit in den Pub. See ya!

Glutenfreier Geburtstags-Kuchen

Wie versprochen kommt hier noch das Rezept für den Kuchen, den wir in unserer Lebenshilfegruppe getestet und für lecker befunden haben:

Als Zutaten benötigt man
125 g Butter
125 g Zucker
3 Eier (getrennt Eigelb und Eiweiß)
200 g gemahlene Haselnüsse
1 El Kakao (darauf achten, dass dieser glutenfrei ist)

Zubereitung
Butter mit Zucker und Eigelb schaumig rühren, Haselnüsse unterrühren. Das Eiweiß steif schlagen und unter die Teigmasse heben. Den Teig am besten in eine Kastenform, die mit Backpapier ausgelegt ist, füllen (der Kuchen ist sehr locker und läßt sich leider schlecht stürzen- klar der Kleber fehlt…).

Ich backe ihn bei ca 170 Grad etwa 30 min. Es kann aber auch je nach Höhe des Kuchens länger dauern.

Der Kuchen kann dann mit geschmolzener Schokolade (auch wieder darauf achten, dass diese glutenfrei ist) und z.B. Gummibärchen verziert werden.

Natürlich ist das Rezept vollkommen ohne Gewähr. Achtet bitte bei allen Zutaten noch einmal darauf, dass sie glutenfrei sind!

Katta

Gefüllte Kürbisse

Nun ist Halloween vorbei, aber ich wollte trotzdem noch mein Kürbisrezept von gestern loswerden. Die Kürbissaison ist ja quasi erst so richtig in Gang gekommen, da kann man das sicher noch gebrauchen. Eigentlich fülle ich ja am liebesten Hokkaidos mit Hackfleisch, aber gestern musste dann noch eine vegetarische Version her und das hab ich so gemacht:

Ich habe verschiedene kleine Kürbisse gekauft (Mandarin, Festival und Sweet Lightning). Alle Kürbisse haben leider eine etwas dickere Schale, die man nicht mitessen kann. Das schwierigste war eigentlich, die Kürbisse oben aufzusägen. Mit dem normalen großen Küchenmesser wurde das nix, also habe ich ein Brotmesser genommen und kräftig gesägt. Als die Deckel ab waren, wurde es echt einfach: Alle Kerne und Fäden rausgekratzt und ab in den Ofen. Meine haben fast 1 Stunde bei 180° Umluft gebraucht, bis sie weich waren. Währenddessen habe ich ein paar Lauchzwiebeln und eine Packung Champignons verarbeitet (wie viel man braucht, hängt natürlich von der Größe der Kürbisse ab). Die Champignons habe ich in dünne Stifte geschnitten, nicht, weil ich so eine tolle Köchin bin, die mit dem Küchenmesser umgehen kann, sondern weil ich einen prima Trick habe: Pilz in den Eierschneider, nach dem ersten Schneiden, den Pilz in die Hand nehmen, Eierschneider wieder auf, Pilz um 90° drehen und dann nochmal schneiden… *freu* Naja, wahrscheinlich sind schon ca. 1.000.000 andere Menschen auch darauf gekommen, aber ich kam mir jedenfalls ziemlich patent vor.

Lauchzwiebeln und Pilze habe ich danach angebraten und eine Packung Blauschimmelkäse in kleine klebrige Würfel geteilt. Alles zusammen habe ich dann in die Kürbisse gefüllt und nochmal 10 min im Backofen gelassen, bis der Käse geschmolzen war.

Ich fand das super lecker!

Der nächste Kürbis kommt bestimmt…